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Über den Verein

Seitdem im Jahr 2014 die Internationale Organisation für Migration (IOM) der UN begonnen hat zu zählen, wie viele Menschen auf der Flucht sterben, sind mehr als 20.000 Menschen auf dem Weg über das Mittelmeer ertrunken. Somit stellt nicht Trumps Mauer nach Mexiko, sondern das Mittelmeer, Urlaubs- und Erholungsort für viele Europäer*innen, die tödlichste Grenze der Welt dar. Aufgrund des Fehlens einer staatlich organisierten  Seenotrettung haben es sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Freiwillige aus ganz Europa zur Aufgabe gemacht, Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Da auch wir dem anhaltenden Sterben an Europas Außengrenzen nicht weiter tatenlos zusehen können, haben wir uns entschieden dazu durch lokale Arbeit in Göttingen einen Beitrag zu leisten.

Wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken, dürfen wir nicht wegschauen!

Für uns gilt der Grundsatz, dass kein Mensch auf der Flucht an den Außengrenzen der Europäischen Union sterben darf. Aus der Überzeugung heraus, dass alle Menschen in Europa eine gemeinsame Verantwortung für die Geschehnisse an den Außengrenzen tragen, haben wir den Verein „Göttingen für Seenotrettung im Mittelmeer e.V.“ gegründet, um uns als zivilgesellschaftliche Akteur*innen auf lokaler Ebene für ein solidarisches Europa einzusetzen. 

Wir verpflichten uns, Seenotrettungsorganisationen und Seenotretter*innen bei ihrer Arbeit insbesondere finanziell zu unterstützen sowie in der Öffentlichkeit für eine offene und tolerante Gesellschaft einzustehen.

Neben der direkten Unterstützung von Seenotrettungsorganisation durch das Sammeln von Spenden, sehen wir es als unsere Aufgabe über die Lage von Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen zu informieren. Dazu organisieren wir Infoveranstaltungen, beteiligen uns mit Ständen an städtischen Events und gehen mit einem eigenen pädagogischen Programm an Schulen. 

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Weiter Informationen zu den Organsiationen, die Seenotrettung im zentralen Mittelmeer durchführen, findet ihr hier: